Krebserkrankung & Sexualität
Bei kaum einer Erkrankung wird Sexualität so stark betroffen und verändert, wie bei einem Genital- oder Mammakarzinom. Die Verbesserung der Lebensqualität ist ein wichtiges Therapieziel von genitalen Tumorerkrankungen, besonders seitdem die Überlebenszeit und die Heilungsrate durch Früherkennung und Therapien angestiegen sind.
Wir bieten an: (sowohl vor Ort in Präsenz also auch Online)
Einzel- und Paarberatung
Gruppenseminare für betroffene Menschen
Vorträge für Betroffene
Vorträge für Fachpersonal (Kliniken, Krebsberatungsstellen, Reha-Einrichtungen, Krebsgesellschaften
Fortbildungsseminare für Fachpersonen
Umgang mit veränderter Sexualität nach einer Krebserkrankung und Kommunikationsstrategien)
Zu folgenden Themen:
Sexualität als ein Grundbedürfnis des Menschen (sexuelle Gesundheit)
Folgeprobleme in der Sexualität nach einer Krebserkrankung/Behandlung
Umgang mit Schmerzen, Empfindungsstörungen / Emotionsregulation
Hilfreiche Tipps: Narbenpflege, Hilfsmittel, Cremes, Gels, Wäsche/Sextoys
Veränderung des Selbst- und Körperbilds
Libido-Verlust: Sexuelle Erregung, Lust und Unlust
Erektile Dysfunktion nach OP
Stärkung sexueller Selbstsicherheit
Kommunikation in der Partnerschaft über Sexualität
Achtsamer Umgang mit sexuellen Bedürfnissen und Grenzen
Neue Wege finden für eine veränderte Sexualität
Termine, Anmeldungen oder Fragen gern über: info@vp-sexualberatung.de
Gelebte Sexualität kann ein wichtiger Bestandteil von Lebensqualität und Wohlbefinden sein und sie hat oftmals schon während der Behandlung einer Krebserkrankung positive Auswirkungen auf den Körper und die Psyche.
Die verschiedenen Behandlungsmaßnahmen, wie Operationen, Strahlen-, Chemo und Hormontherapie bringen ausgeprägte Veränderungen mit sich, die sich auf die Sexualität auswirken. So können durch die Erkrankung und Behandlung somatische Auswirkungen, wie z. B. Schmerzen, Verengungen, Narben, verminderte Libido, Erektionsstörungen und Wechseljahresbeschwerden eintreten, mit denen sie zurechtkommen müssen.
Durch eine Operation kann sich das genitale Körperbild verändern. Es ist nicht einfach sich damit abzufinden und diese Veränderung anzunehmen.
Auch partnerschaftliche Kommunikation kann Unterstützung gebrauchen. Wie kann ich meinem/r Partner*in verständlich machen, was sich verändert hat, wie ich mich fühle, wo meine Ängste liegen, wo ich berührt werden oder auch nicht berühren möchte?
Wir begleiten Sie und auch gerne Ihre/n Partner*in bei all diesen Prozessen, sodass es Ihnen trotz einer Krebserkrankung ermöglicht werden kann, Sexualität auszuleben.
Montags und freitags bieten wir eine spezielle Sprechstunde für Krebspatient*innen an, auch online.